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Klavierunterricht Köln

Buch-Tipp: Mein Weihnachtsbuch

Die Weihnachtszeit naht und viele wollen zuhause Weihnachtslieder zum Besten geben. „Mein Weihnachtsbuch für Klavier“ von Lothar Lechner ist ein Klassiker, der schon 1950 erschienen ist. Hier finden sich 40 zumeist deutschsprachige Lieder für den leicht fortgeschrittenen Spieler. Viele Stücke liegen in zwei Schwierigkeitsstufen sowie in einer vierhändigen Variante vor. Trotz des eher leichten Schwierigkeitsgrades klingen die Arrangements sehr schön. Ich habe dieses Buch als Kind von meinem Opa geerbt und benutze es immer noch sehr gerne für meinen Unterricht!

App-Tipp: Note Trainer Pro

„Note Trainer Pro“ ist eine App, mit der man das Noten lesen mithilfe des iPhone/iPad üben kann. Das besondere daran ist, dass man die Antworten neben der virtuellen Bildschirmklaviatur auch per MIDI oder über das iPhone-Mikrofon auch auf jedem akustischen Instrument einspielen kann. Neben vorgefertigten Leveln kann man auch benutzerdefinierte erstellen, in denen man u.a. genau die abzufragenden Noten einstellen kann. So ist diese App für Anfänger wie Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet. Sehr effektiv und eine super Ergänzung zum Unterricht mit Lehrer!

 

App-Tipp Klavierunterricht: Music Tutor

Die App „Music Tutor“ ist eine ganz simple aber effektive App, mit der man unkompliziert auf dem Handy das Notenlesen üben kann. Sie gibt es in der werbefinanzierten Version kostenlos sowohl für iOS als auch für Android. Man muss die angezeigten Noten auf der Klaviatur anklicken, gemessen wird die Geschwindigkeit und die Genauigkeit. Daraus ergibt sich ein Score, der einem seinen persönlichen Fortschritt anzeigt. Super geeignet, um auch unterwegs z.B. In der Straßenbahn das Notenlesen zu trainieren!

 

Buch-Tipp: Modern Reading Text in 4/4

„Modern Reading Text in 4/4“ von Louis Bellson ist ein Klassiker der Unterrichtsliteratur. Ich habe dieses Buch während meines Schlagzeugunterrichts an der Musikhochschule Köln kennen- und schätzen gelernt. Im ansteigenden Schwierigkeitsgrad angeordnet werden alle möglichen und unmöglichen synkopischen Rhythmuskombinationen im 4/4-Takt aufgezeigt. Sehr gut für jedes Instrument geeignet, um rhythmisch sicherer zu werden und seine Blattlesefähigkeiten zu verbessern. Man kann die Rhythmen auf dem Instrument spielen oder einfach klatschen. Wer den Schwierigkeitsgrad steigern möchte, kann z.B. zusätzlich die Füße mit ins Spiel bringen oder dazu laut mitzählen. Ein Muss für jeden fortgeschrittenen Musiker!

Übemotivation

Zitat der Woche:

„Wenn Du willst, dass Dir eine leichte Aufgabe richtig schwer erscheint, schieb‘ sie einfach auf.“
– Olin Miller

Buch-Tipp: Flip-a-rhythm

Flip-A-Rhythm basiert auf einer einfachen aber genialen Idee. Das Buch ist in eine obere und untere Hälfte unterteilt, die sich jeweils getrennt voneinander umblättern lassen. In diesem Buch befinden sich Rhythmen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden. So kann man eine Vielzahl von Rhythmuskombinationen für die linke und rechte Hand darstellen und trainiert hiermit die gerade für Pianisten so wichtige Unabhängigkeit beider Hände. Auf der Vorderseite befinden sich die Rhythmen im 4/4-Takt, dreht man das Buch um, hat man die Rhythmen im 3/4-Takt vor sich.

App-Tipp: Tempo

Ein unverzichtbares Werkzeug beim Musikmachen ist das Metronom. Im Gegensatz zu früher ist kein mechanisches Metronom mehr nötig, heute tut es auch eine App auf dem Smartphone. Meine bevorzugte für iPhone/iPad ist Tempo. Die Anwendung ist in der Lite-Version kostenlos und ausreichend für den Klavierunterricht. Man kann alle denkbaren Taktarten einstellen, es gibt eine Tap-Tempo-Funktion und man kann einzelne Schläge im Takt stummschalten.

Buch-Tipp: Das Jazz Piano Buch (Mark Levine)

Heute stelle ich kurz für Jazzinteressierte „Das Jazz Piano Buch“ von Mark Levine vor. Diese Ausgabe ist die deutsche Übersetzung des englischen Originals „The Jazz Piano Book“.
In diesem Buch werden alle notwendigen Grundlagen für den angehenden Jazz-Pianisten vorgestellt. Es geht um die verschiedenen Akkordtypen, ein- und zweihändige Voicings, Skalen, Begleittechniken und natürlich das Improvisieren. Alle vorgestellten Techniken und Inhalte werden anhand bekannter Standards erläutert.

Die Stärke dieses Buchs ist die Beschränkung auf Grundlagen, ohne dass es sich zu sehr in fortgeschrittenen Details verlieren würde. Wer in die Tiefen der Sologestaltung eintauchen möchte, muss sich anderswo umschauen.

Auch ambitionierte Pop-Musiker können von den Inhalten profitieren. Aber nicht nur Pianisten sollten die im Buch vorgestellten Techniken beherrschen, auch andere Instrumentalisten und Sänger sollten sich mit den Grundlagen des Klavierspiels auseinandersetzen. Hierfür ist dieses Unterrichtswerk bestens geeignet.

Buch-Tipp: „Neue Jazz-Harmonielehre“ (Frank Sikora)

Eines der wenigen Bücher, die ich zum Thema Jazz und Improvisation empfehle, ist „Neue Jazz-Harmonielehre“ von Frank Sikora. Auf 605 Seiten erhält man eine umfassende Einführung in Jazz-Harmonik und Improvisation. Das theoretische Wissen wird an zahlreichen Beispielen berühmter Stücke und Soli demonstriert. Außerdem wird großen Wert auf die praktische Anwendung des erlernten Wissens gelegt. Dies unterscheidet das Buch von vielen anderen Werken zum Thema Jazz. Auf zwei beigefügten CDs finden sich weitere Kapitel als PDF, die nicht ins Buch gepasst haben, so wie zahlreiche Hörbeispiele und Begleit-Tracks, eingespielt von namhaften Musikern.

Für 39€ erhält man nirgendwo sonst so eine Fülle an Material zum Thema Jazz-Improvisation.

App-Tipp: forScore

forScore ist eine App für das iPad, die auf die Verwaltung, Anzeige und Bearbeitung von Noten-pdf spezialisiert ist. Die Noten können nach Titel, Komponisten, Genres und Tags sortiert werden. Außerdem lassen sich Anmerkungen einzeichnen und es gibt einige Zusatzfunktionen wie z.B. ein Metronom, dass bei Bedarf sogar nach einer vordefinierten Anzahl von Takten die Seite automatisch umblättert. Sogar ein Bluetooth-Fußschalter für das Umblättern der Seiten wird unterstützt. Diesen konnte ich allerdings noch nicht ausprobieren.

Eine iPhone-Version ist ebenfalls erhältlich (foreScore mini). Hier ist die Lesbarkeit auf dem kleinen Display allerdings stark eingeschränkt, auch wenn es eine Funktion gibt, die eine Seite automatisch in mehrere Zeilen aufteilt.

forScore läuft bei mir bis jetzt absolut stabil (auf der Bühne eine wichtige Voraussetzung) und lässt keine wichtige Funktion vermissen. Deshalb erhält es von mir eine klare Kaufempfehlung.